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Deutsche Justiz-Gewerkschaft
22. März 2020

Jugend und Bundesleitung im Austausch

Da weder die Jugendleitung noch die Bundesleitung die Personenzahl erreichen würde, um ein komplettes Seminar zu füllen war die Idee ein gemeinsames Seminar zu veranstalten schnell geboren. Das Seminar-Thema auf das sich Jugend und Bundesleitung (BuLei) im Vorfeld geeinigt hatte lautete: Chancen und Risiken der Gewerkschaftsarbeit in Verbindung mit Sozialen Medien.

Da weder die Jugendleitung noch die Bundesleitung die Personenzahl erreichen würde, um ein komplettes Seminar zu füllen war die Idee ein gemeinsames Seminar zu veranstalten schnell geboren. Das Seminar-Thema auf das sich Jugend und BuLei im Vorfeld geeinigt hatte lautete:  Chancen und Risiken der Gewerkschaftsarbeit in Verbindung mit Sozialen Medien.
Beide Dozenten Alexander Konzack und Philip Mierzwa, die durch den ersten Tag moderierten, fragten zunächst die Wünsche zu den Inhalten ab.
Im Grunde waren sich alle einig, dass die DJG als Fachgewerkschaft präsentiert werden soll, um einerseits bei den Mitgliedern im Gespräch zu bleiben und andererseits neue Mitglieder zu gewinnen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass sowohl die „alten Hasen“ als auch die Jugend Probleme haben, argumentativ neue Mitglieder zu werben.
Die in der Diskussion genannten und bisher verwendeten Argumente reichen von Rechtsschutzversicherung, Schlüsselversicherung bis hin zur DBB-Vorteilswelt. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass kaum schlagende Argumente sein können, um einer Gewerkschaft beizutreten. Provokativ baten die Dozenten einmal zu überlegen, warum man selbst Mitglied der DJG geworden ist bzw. warum wir der DJG treu bleiben.

In einem wirklich spannenden Austausch führten sich die alten Hasen und die Jugend selbst vor Augen, dass die besseren Argumente in der Motivation unserer eigenen Mitgliedschaft liegen. So wurden folgende Gründe für die eigene Mitgliedschaft genannt:

  • Alleine für mehr Lohn oder Urlaub zu kämpfen, ist im öffentlichen Dienst unmöglich,
  • Anderen helfen und gleichzeitig etwas für sich selbst tun,
  • Unterstützung bei Problemen mit Vorgesetzten / Arbeitgeber
  • Informationen über Rechte und Pflichten als Tarifbeschäftigte oder Beamte
  • Zusammenhalt – an einem Strang ziehen
  • Gemeinschaft – nette Leute
  • Spaß

Oder kurz zusammen gefasst, das allerbeste und wichtigste Argument: „Weil wir eine geile Gewerkschaft sind“.

Im weiteren Verlauf des Seminars stellten sich auch Fragen, die die Zusammenarbeit der Bundesleitung mit der Jugend betreffen. Diesen Aspekt griffen die beiden Dozenten ebenfalls auf, so dass am Ende des Seminars feststand: Der Grundstein Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung ist gelegt. Als erstes wird sich eine kleine Gruppe bestehend aus Mitgliedern der Jugend und BuLei um den Instagram-Auftritt kümmern, der federführend von der Jugend begleitet werden wird. Hierzu wurde auch schon der Fahrplan erarbeitet.