Deutsche Justiz-Gewerkschaft
11. Oktober 2021

Einkommensrunde 2021

Satte Minusrunde für die Justizbeschäftigten, wenn es nach der Tarifunion der Länder (TdL) geht

  • Foto: Friedhelm Windmüller-dbb

Die Verhandlungen mit der TdL am 8. Oktober 2021 waren nach Feststellung vom

dbb-Chef Ulrich Silberbach ernüchternd. Im Detail kurz zusammengefasst:

Stichwort Arbeitsvorgang 
Die TdL fordert ultimativ Änderungen für den Arbeitsvorgang, die für viele Kolleginnen und Kollegen massive Einkommensverluste mit sich bringen würden. Dabei werden die Stellen deutlich unattraktiver - und das, wo schon heute der Personalmangel eine große Herausforderung für den öffentlichen Dienst ist.

Stichwort Einkommenserhöhung
Die TdL nennt die Forderung nach 5% mehr Einkommen eine „illusorische Erwartung“ - und verkennt die Notwendigkeit, dass allein aufgrund des Altersdurchschnitts die Notwendigkeit besteht, in Personal zu investieren. Der TdL geht es vorrangig jedoch um einen Sparkurs zugunsten der Länderfinanzen.

Und jetzt?
Die nächste Verhandlungsrunden finden am 1./2. November und am 27./28. November in Potsdam statt. Um einen ordentlichen Kompromiss zu erzielen, müssen wir Beschäftigte bis dahin deutlich, laut und unangenehm werden. Das bedeutet zahlreiche Aktionen bundesweit in den Fachgewerkschaften. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Quelle: www.dbb.de #EKR21 dbb beamtenbund und tarifunion

Unsere Partner